Bremgartenlauf

Offener Brief an das OK des Bremgartenlaufs


Liebe OK-Co-Präsidenten Beat und Werner
Liebe OK-Mitglieder

Der Jubiläums-Bremgartenlauf vom Sonntag, 22. Oktober 2017, war zwar ein spezieller, weil er bereits zum zehnten Mal stattfand. Aber irgendwie war er auch so wie immer: Nämlich der absolute Wahnsinn! Und dies  ist durchwegs und nur positiv zu verstehen!

Wieso? Das sage ich euch sehr gern! Erst mal aus Sicht der Gäste, also der Betreuer, der Zuschauer und vor allem der Sportler. Sie alle kommen nach Bremgarten und wissen bereits aufgrund der informativen und gut aufgebauten Ausschreibung, was sie erwartet. Und einmal angekommen, müssen sie sich nur durch die Parkplatz-Einweiser und die perfekt angeschriebenen Wegweiser auf und rund ums Gelände leiten lassen. Sie werden bei der Nummernausgabe speditiv bedient, finden eine attraktive Sport-Expo vor und können sich abwechslungsreich und gut verpflegen. Wenn sich die Sportler dann bereitmachen für lhren Lauf, sind sie in einer professionell anmutenden Umgebung, was dem Anlass und auch ihnen als Läufern eine grosse Bedeutung und Wichtigkeit gibt. Dementsprechend ist die Stimmung vor allen Läufen immer sehr gut und gelöst, egal ob Erwachsener oder Kind, egal ob regnerisch oder sonnig. Und wenn sie dann unterwegs sind, werden sie perfekt auf der Strecke geleitet, sei es durch die informativen Wegweiser und/oder durch die Streckenposten. Das fantastische Ambiente beim Zieleinlauf mit seiner Zielgeraden, den Werbebannern und dem applaudierenden und johlenden Publikum, gibt ihnen das Gefühl, sie seien auf den Champs Elysees und  würden gleich die Tour de France gewinnen. Dies macht Energie frei für einen Schlussspurt und gibt ihnen ein gutes - nein - grossartiges Gefühl.

Als Speaker bin ich immer wieder Anlaufstelle bei Fragen aller Art, aber auch für Reaktionen. Bedenkt man, dass es den Leuten schwerer fällt, ein positives Feedback zu geben, als über etwas zu motzen, ist es umso höher zu werten, dass ich keine einzige negative Rückmeldung erhalten habe. lm Gegenteil: viele Läufer sagten, es sei ein superschöner und perfekt organisierter Lauf! Aus Sicht eines Helfers sieht es so  aus, dass wir relativ wenig Zeit für den Bremgartenlauf aufwenden müssen. Klar, am Samstag beim Aufbau und am Sonntag am Lauf selber müssen wir alle einen Effort leisten und anpacken. Besonders nach dem Abbau am Sonntagabend sind viele von uns «uf dr Schnurä». Aber wir werden ja auch reich belohnt. Bereits am Samstagmittag gibt's ein feines Raclette auf dem Bauernhof und im Januar dürfen wir beim Helferessen schlemmen und uns verwöhnen lassen. Dazu gibt's auch noch jeweils einen coolen Unterhaltungsteil. Ja, doch, unter diesen Umständen ist man gerne gewillt, seine Zeit unserem Verein zur Verfügung zu stellen.

Aber dies ist in keinster Weise im Verhältnis zu dem, was ihr das ganze Jahr durch für den Bremgartenlauf und für unseren Verein leistet, lhr organisiert, koordiniert, telefoniert und reserviert, ihr plant, schreibt,  rechnet, chrampfet und stellt auf die Beine. Dies Alles das ganze Jahr durch, an unzähligen Abenden und häufig auch den Tag durch und an Wochenenden. So dass wir Helfer dann eben auf Platz kommen und nur noch den Anweisungen folgen müssen. Alles ist bis ins Detail vorbereitet. Und wenn der Lauf dann vorbei und es Sonntagabend ist, seid ihr immer noch drar. Manchmal tagelang. Eure Leistung und euer Einsatz sind
nicht in Zahlen zu fassen. Und auch die schönsten Worte werden eurer grandiosen Leistung nicht gerecht. lch danke euch, auch im Namen jedes einzelnen Mitglieds unseres Vereins, für euren unermüdlichen Einsatz, eure grosse Passion und das beispiellose Engagement.
lhr seid der absolute Wahnsinn!

Liebi Grüess
Stefan Sommer Präsident